QUESTIONS TO VIENNA IMPROVISORS :

Dieser Blog enthält Interviews, die ich anlässlich meiner AIR-Residency in Krems mit Wiener Improvisatoren geführt habe.  Die Interviews sind mittlerweile als Büchlein im Taschenformat erhältlich.

Zum Preis von 7€ plus Porto können sie per Mail bei mir bestellt werden. Für Menschen, die sich das nicht leisten können gibt es einen besseren Preis auf Anfrage, für Menschen, die dieses Projekt unterstützen wollen und können gibt es die Möglichkeit, mehr zu bezahlen, da die veranschlagten 7€ die entstandenen Unkosten ohnehin nicht decken.

This blog contains a collection of interviews I made during my AIR Residency in KREMS, in April 2016, with improvising musicians from Vienna. I met Tiziana Bertoncini, Thomas Lehn, Irene Kepl, Franz Hautzinger, Isabelle Duthoit, Burkhard Stangl, Cordula Bösze, Christian Reiner and Nina Polaschegg and asked them more or less the same questions.

The main interest about this work is driven by the idea that listening to improvisations does partially focus on other topics than listening to composed music. In composed music the use of the material and decisions can lead to a reflection on the ideas underlining the composers work. In improvisation the analysis of the material does not necessarily lead to any conclusions. Nonetheless many reviews of improvised music focus on nothing but playing techniques, involving awkward word inventions to describe what kind of noise was made. And unfortunately much too often that´s where it all ends.

I believe that improvisation is put together by interaction (of all kinds) rather than by material. So if you want to speak about improvisation you have to look at the interaction. So I started these interviews more or less around the question „is improvisation communication?“.

The interviews will be published one by one.

Oh, and one more thing: The language. The interview with Tiziana Bertoncini is in English, the one with Isabelle Duthoit in French and I am afraid the rest is in German.

NINA POLASCHEGG

[Aus Respekt für die beteiligten Musikerinnen und Musiker fragen Sie bitte, falls Sie diese Interviews zitieren oder weiter verwenden wollen, unbedingt bei den Befragten und dem Autor (C.L. HÜBSCH) um Erlaubnis. Vielen Dank für die Solidarität und viel Vergnügen beim Lesen dieser gerne kostebereit gestellten Lektüre.]

CLH: „Ich habe jetzt hier als Gesprächspartnerin Nina Polaschegg, Musikjournalistin und Kontrabassistin, die auch improvisiert und sich im Bereich des Journalismus mit der Improvisierten und der Neuen Musik befasst. Kann ich das so sagen?“

NP: „Stimmt, ja, und gelegentlich noch andere Dinge, naja, Jazz und ganz ganz selten, viel zu selten, die alte Musik.“

CLH: „Nina, welche Kriterien sind für dich als Hörerin für eine Improvisation wichtig?“

NP: „Hilfe, ich habe so etwas befürchtet. Ich weiß gar nicht, ob man die Kriterien wasserdicht machen kann. Schon gar nicht spät abends frierend bevor die letzte U-Bahn fährt, in 1 ½ Minuten Interviewdauer insgesamt.“

Ich suche im Gesamten schon immer nach irgendeiner Art der Weiterentwicklung. Wobei ich nicht weiß, was Weiterentwicklung wirklich genau sein kann. Dann gibt es aber auch wieder Phasen wo ich sage „nein, das ist gut gespielt“. Es hat nichts davon was man jetzt „neu“ nennen möchte und es kann trotzdem eine sehr gute Improvisation sein.“ „NINA POLASCHEGG“ weiterlesen